Zu meiner bescheidenen Person

Ich bin Diplomschreckser Lukukian Kalulkia. Um gleich zu Anfang jedwede Spekulationen zu vermeiden: Ja, ich bin ein männlicher Schreckser. Entgegen des weit verbreiteten Irrglaubens existieren sehr wohl männliche Schrecksen. Das Gerücht, es gäbe nur weibliche Schrecksen, wurde von den Schrecksen selbst ausgestreut, als ihnen während der Schrecksenverbrennung verboten wurde, männlich zu sein (ein weiterer Beweis für die Sinnbefreitheit dieser Zeit).
Die liebenswürdige, großartige Faline Nudel ist meine Mutter, wodurch Äh Püh und Yippo meine Schwestern würden. Äh Püh lehrt mich zudem das erwürdige Schrecksenhandwerk. Ojahnn Golgo van Fontheweg, der poetischste aller Stollentrolle, ist mein Dichtpate. Sie sehen, ich werde gut versorgt und meine Bildung alles andere als vernachtlässigt. 
Hier wohne ich nun also mit meiner zahmen schneeweißen Witwe Herta und vertreibe mit die Zeit mit Forschen, Lesen, Schreckserei und Witwenpflege.


Durch dieses Dimensonsloch gelangen Sie in die großartige Nachtschule. Treten Sie nur ein.

 

Vor kurzem fand ich eine Anstellung in der Bücherburg bei Graf Hans von Käse, wo ich als Burgschrecksimist tätig bin. Dort habe ich ein zweites Labor, wo ich mit meinem Kolegen, Nigel Ank Nigel, dem Zeremoniemeister, verschiedenste Zauber ausführe und ein Schlossgespenst, Hildegunst von Versdrechsler, erschaffen habe. Den Zugang finden sie hier.

Biografie

Ich erblickte das Licht der Welt vor ca. 200 Jahren in dem schönen Städtchen Sledwaya. Meine Mutter war die berühmte Inazea Anazazi, die von Buchhaim hierher gezogen war. Mein Vater..... ich will hier nichs von diesem größten aller Geheimniss der Schrecksen verraten.... Nun denn, so wuchs ich also in Sledwaya auf und geriet dadurch sehr viel mit dem Schecksimismus in Kontakt. Dort wurde er so intensiv  angewendet wie wohl nirgends sonst außer in der Dullsgarder Schrecksenakademie. Mir wurde also praktisch der Schrecksimimus schon mit der Muttermilch eingeflößt. Als ich dann mit 50 Jahren schließlich erwachsen war, machte ich mich auf nach Dullsgard, um dort meine Diplomprüfung abzulegen. Auf der Reise hatte ich jedoch mit einigen Schwierigkeiten und meinem schlechten Orientierungssinn zu  kämpfen, sodass ich nach einigen Umwegen über Buchhaim, Untenwelt, Unbisskant, den großen Wald und Eisenstadt erst nach 150 Jahren in Dullsgard an. Irgendwo auf dem Weg muss mir auch Herta zugelaufen sein. Sie folgte mir einfach und ich wurde sie nicht mehr los, was ich nach einer Weile auch nicht mehr wollte, weil sie mir in so mancher Situation das Leben gerettet hat. Also in Dullsgard angekommen, musste ich feststellen, dass das Leben einen viel mehr lehrt als jede Schule. Die Dullsgarder Akademie konnte mich nichts mehr lehren und so machte ich mein Diplom in Rekordzeit, da ich das nötige Wissen schon lange erworben hatte.  Nun fiel ich in ein tiefes Loch. Nicht im Sinne von Depressionen, nein. Nachdem ich mein Diplom gemacht hatte, hörte ich von einer Bildungsinstitution, die sich Nachtschule nannte. Dort könne man das unglaublichste Wissen erlangen. So zog ich aus, diese Schule zu finden. Ich wanderte Tag und Nacht, kannte weder Ruh noch Rast. Und als ich eines Nachts durch ein dichtes Dickicht wanderte, stürtze ich in ebenjenes verhängnisvolle Loch, das sich jäh vor mir auftat. Nach kurzer Zeit wurde mit klar, dass ich mich in Untenwelt befand. Nach einer Verkettung von Ereignissen, deren Beschreibung den Ramen hier sprengen würden, gelangt ich nach weiteren 25 Jahren schließlich in die Finsterberge.  Doch wieder einmal schlug mein Orientierungssinn zu, und ich verlor weitere 25 Jahre meines Lebens, bevor ich in die Nachtschule gelangte. Ich schleppte mich mit letzter Kraft in die Schule und blieb dort bewusstlos liegen. Die wundervolle Faline pflegte mich liebevoll und wurde bald darauf meine Pflegemutter. Ojahnn Golgo van Fonthweg erklärte sich dankenswerter Weise bereit, mein Dichtpate zu werden. Nun bin ich also hier und freue mich auf den hoffentlich reichhaltigen Wissenserwerb.



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